Anpresswalze
Walze, die das einlaufende Seil mit Druck auf die Trommel führt. Verhindert lose Wicklung und sorgt für gleichmäßige Spulqualität. Bei KGD Bestandteil der Q-Serie.
Zur ThemenseiteVom Seilausstoß bis zur ÖNORM M 5211: jeder Begriff in 1 bis 2 Sätzen erklärt.
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42 von 42 Begriffen
Walze, die das einlaufende Seil mit Druck auf die Trommel führt. Verhindert lose Wicklung und sorgt für gleichmäßige Spulqualität. Bei KGD Bestandteil der Q-Serie.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als BLT-Wieselburg
Belastungstest des österreichischen Bundesinstituts für Landtechnik (BLT Wieselburg). Unabhängige Prüfung von Forstmaschinen unter Realbedingungen, Quelle für späteres Zertifikat.
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Auch bekannt als CE-Kennzeichnung, CE-Zertifikat
Bestätigung des Herstellers, dass die Maschine die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 (löst die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ab) erfüllt. Pflicht für den Vertrieb in der EU. Konformitätserklärung gehört zu jeder Lieferung.
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Auch bekannt als Dreipunktaufhängung, Dreipunkt-Anbau
Standard-Anbausystem am Traktor mit Oberlenker und zwei Unterlenkern. Die übliche Schnittstelle für Forstseilwinden, Polterschilde und andere Heck-Anbaugeräte.
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Auch bekannt als seil-einlaufbremse
Hydraulische Bremse, die das Stahlseil beim Einzug dosiert verzögert. Verhindert ruckartiges Einlaufen, sorgt für sauberes Aufspulen auf der Trommel.
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Auch bekannt als Notstop, Notstopp
Mechanischer Taster am Seileinlauf, der das Ziehen-Signal automatisch unterbricht, sobald das Seil bis zum Anschlag eingezogen ist. Verhindert Seil-Verfressen auf der Trommel. Verfügbar für SA und EH, nicht für M und Q.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als fm, Vfm
Vollholz-Maß ohne Zwischenräume: 1 m³ massive Holzsubstanz. Die forstwirtschaftliche Bezugseinheit, ca. 0,7 Festmeter pro Schichtraummeter.
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Auch bekannt als Forstwinde, Seilwinde Forst, Rückewinde
Maschinelle Zugvorrichtung am Traktor, die ein Stahlseil motorisch ein- und auszieht, um gefällte Bäume aus schwer zugänglichem Gelände zur Rückegasse zu rücken.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als Funk, Funkfernbedienung, Funksteuerung
Drahtlose Fernbedienung der Forstseilwinde. Ermöglicht Einmann-Betrieb: Bediener steht beim Stamm, steuert Einzug, Bremse und Seilausstoß per Sender am Gürtel.
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Auch bekannt als PTO-Welle, Kardanwelle
Verbindung zwischen Traktor-Zapfwelle und Anbaugerät, mit Kreuzgelenken zur Aufnahme von Winkelversatz. Überträgt die Drehleistung auf die Winde.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als Schneckengetriebewinde
Forstseilwinde, deren Kupplung über ein Schneckengetriebe mit der Antriebseinheit verbunden ist. Präzisere Spulqualität als Kettenwinden, dafür teurer in Anschaffung und Wartung.
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Auch bekannt als HW1, Vorwinde
Kleine Zusatz-Winde, die das schwere Stahlseil hangaufwärts zur nächsten Rückelage zieht. Der Bediener trägt nicht mehr selbst Seile von 60+ kg über den Hang.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als Forstzange
Hydraulischer Greifer am Forstkran oder Bagger, der Rundholz greift, hebt und ablegt, mit Rotator endlos drehbar zum präzisen Polter-Aufbau.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als Hybrid-Seilwinde, Hybridantrieb-Winde
Umgangssprachlicher Suchbegriff, der häufig die Quertrommelwinde meint, technisch jedoch keine eigene Bauart. KGD verwendet diesen Begriff nicht.
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Auch bekannt als Kategorie, Anbaukategorie
Größenklasse der Dreipunkt-Aufnahme: Kat I (Bolzen 22 mm) für Kleintraktoren bis ~50 PS, Kat II (28 mm) für 50–120 PS, Kat III (37 mm) für Großtraktoren ab 120 PS.
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Auch bekannt als Kettenhalter, Kettenhalterung
Halter am Schild der Winde, in den Würge- oder Schneeketten eingehängt werden. Sortiert die Ketten und verhindert Verlust beim Transport.
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Auch bekannt als Kettenradwinde, Forst-Kettenwinde
Forstseilwinde, deren Antrieb über ein Kettenrad und eine Antriebskette mit der Zapfwelle verbunden ist. Günstiger als Getriebewinden, dafür mit etwas rauerer Spulqualität.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als Königswieser Krone, Königswieser-Krone, Krone, KGD-Krone
Markenname für die KGD-Kettenhalterung, universell für Würge- und Schneeketten, montierbar am Polterschild (Lochleisten-System) oder direkt am Schild der Winde.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als Längstrommel-Kettenwinde
Elektrohydraulische Kettenwinde, deren Trommelwelle parallel zum Schild der Winde liegt. Die meistverbreitete Forstseilwinden-Bauart bei KGD.
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Auch bekannt als M-Serie, Zapfwellen-Seilwinde
Forstseilwinde, deren Kupplung über ein mechanisches Gestänge betätigt wird, ohne elektrohydraulischen Steuerblock.
Zur ThemenseiteSensor an der Forstseilwinde, der die Hangneigung misst und ab Grenzwerten warnt oder die Winde abschaltet. Schützt vor Kippgefahr am steilen Hang.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als PSA, Schutzausrüstung
Pflicht-Ausrüstung beim Arbeiten im Wald: Forsthelm mit Visier (EN 397), Gehörschutz, Schnittschutzhose Klasse 1 (EN ISO 11393-2), Forstschuhe Klasse 2, Schutzhandschuhe.
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Auch bekannt als Plenterung, Femelschlag
Bewirtschaftungsform mit Bäumen verschiedener Höhe, Stärke und Alter auf derselben Fläche. Geerntet wird einzelstammweise, kein Kahlschlag. Erfordert seitliches Rücken aus wechselnden Richtungen.
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Auch bekannt als Holzpolter
Aufgeschichteter Stapel Rundholz an der Forststraße oder Rückegasse. Zwischenlager zwischen Fällung und Abtransport.
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Auch bekannt als Schild für Holzpolter, Anschlagschild
Eigenständiges Anbaugerät für den Traktor (wahlweise Heck oder Front), das Holzpolter formschlüssig anschlägt und durch konfigurierbares Gewicht zugleich als Frontballast dienen kann.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als Tagescheck
Tägliche Sichtkontrolle vor Arbeitsbeginn: Seil auf Quetscher und Drall, Endabschalter, Funk-Verbindung, Hydraulik, Kupplungen. Fünf Minuten, die Stillstand und Unfälle verhindern.
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Auch bekannt als Q-Serie, Quertrommel-Kettenwinde
Elektrohydraulische Kettenwinde, deren Trommelwelle quer zum Schild der Winde liegt. Die Bauart ermöglicht Spulqualität einer Getriebewinde zum Preis einer Kettenwinde.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als rm
Stapelmaß für gespaltenes oder ungespaltenes Holz inklusive Lufträume: 1 m³ Stapel, ähnlich Schichtraummeter, je nach Region synonym verwendet.
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Befahrbare Schneise im Bestand, auf der der Traktor mit der Forstseilwinde steht und das Holz zur Forststraße rückt. Schont stehende Bäume und Boden.
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Auch bekannt als Sappie, Wendehaken
Forst-Handwerkzeug mit gebogenem Stahlhaken am Stiel, zum Wenden, Drehen und Kanten von Rundholz beim Anschlagen oder Sortieren.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als Sonderbremssystem, KGD-Sonderbremssystem
Königswieser-Bremssystem, das den Bremszylinder über einen Hydraulik-Ölstoß stufenweise statt schlagartig öffnet. Die Spannung wird kontrolliert vom Seil genommen.
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Auch bekannt als Rm, SRm
Stapelmaß für Brennholz: 1 m × 1 m × 1 m geschichtetes Holz inklusive Zwischenräume. Standard-Verkaufseinheit für Brennholz.
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Auch bekannt als Windenschild, Anbauplatte der Winde
Die rückseitige Stahlplatte der Forstseilwinde, gegen die der Stamm beim Heranziehen anschlägt. Bezugspunkt für die Bauart-Bezeichnung „Längstrommel" (parallel) oder „Quertrommel" (quer).
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Auch bekannt als Seilausschuss
Hydraulische Vorrichtung an der Forstseilwinde, die das Stahlseil aktiv von der Trommel abzieht. Du musst es nicht mehr per Hand hangaufwärts tragen.
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Maß für die Gleichmäßigkeit, mit der das Stahlseil auf die Trommel aufgewickelt wird. Hohe Spulqualität verlängert die Seil-Lebensdauer und vermeidet Verklemmungen. Klassisches Argument für Getriebewinden, bei KGD über die Q-Bauart auch in der Kettenwinde erreicht.
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Auch bekannt als Steiles Gelände, Hangarbeit
Waldgelände mit einer Neigung ab ca. 35 %. Schwelle, ab der bodengebundene Holzernte ohne Forstseilwinde nicht mehr sicher möglich ist. Standard-Einsatzfeld für KGD-Winden.
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Auch bekannt als Seiltrommel, Windentrommel
Zylindrischer Kern der Forstseilwinde, auf den das Stahlseil aufgewickelt wird. Lage und Orientierung der Trommel definieren die Bauart (Längstrommel oder Quertrommel).
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Auch bekannt als Unfallverhütungsvorschrift
Jährliche Prüfung der Forstseilwinde durch einen qualifizierten Sachkundigen. Bei gewerblicher Nutzung gesetzlich vorgeschrieben, prüft Seil, Bremse, Zugleistung, Endabschalter, Sicherheitselemente.
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Auch bekannt als Holzzange
Holzzange am Frontlader oder Hoflader, die ohne Kran auskommt. Verlädt Bündel, Stapel und Schnittholz direkt vom Traktor aus.
Zur ThemenseiteAuch bekannt als Chokerkette, Chockerkette, Choker, Chockerketten, Chokerketten, Anschlagkette
Stahlkette mit Dorn und Kuppelschlitzring, die den Stamm beim Heranziehen umschlingt und sich unter Last selbst zusammenzieht. Das Standard-Anschlagmittel beim Holzrücken.
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Auch bekannt als PTO
Antriebswelle am Heck (oder Front) des Traktors, die rotierende Leistung an Anbaugeräte abgibt. Die direkte Antriebsquelle für mechanische Seilwinden.
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Österreichische Norm für Forstmaschinen. Definiert Sicherheits-, Konstruktions- und Prüfanforderungen an Seilwinden und Anbaugeräte. Ergänzt die EU-Maschinenverordnung.
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